Sticker auf Koffer, auf Strandduschen, auf Helm, auf Schild — wunderbar. Sticker auf den Hintern einer fremden Person kleben, die das nicht will — das ist kein Spaß. Das ist Übergriff.
Wir verkaufen Malle-Sticker. Wir lieben, was sie bedeuten: gute Laune, Gruppenidentität, Humor, diese besondere „Wir-sind-im-Urlaub“-Energie. Aber weil wir das jeden Tag sehen, sagen wir jetzt auch mal laut, was eigentlich selbstverständlich sein sollte.
Partyatmosphäre ist kein Freifahrtschein
Die Playa de Palma ist laut. Es ist heiß. Alle haben Drinks in der Hand. Und ja, die Stimmung ist enthemmt — das ist der Punkt.
Enthemmt heißt nicht: Regeln gelten nicht mehr.
Es gibt an der Malle jeden Sommer Berichte über Frauen (und auch Männer), denen einfach irgendwas auf den Körper geklebt, gedrückt oder geschmiert wird. Sticker auf den Arsch. Buttons ans Oberteil. Anstecker als Vorwand, um jemandem zu nahe zu kommen. Witze als Deckmantel für Übergriffe.
Wer das macht, ist kein Spaßvogel. Wer das macht, belästigt Menschen.
„Die wollte das doch“ — nein.
Das häufigste Argument: „Die war doch selbst am Feiern.“ „Die hatte doch auch Spaß.“ „Das war doch nicht ernst gemeint.“
Kurze Klarstellung:
- Tanzen = keine Einladung.
- Betrunkensein = kein Einverständnis.
- Partyoutfit = kein Freifahrtschein.
- Lachen aus Verlegenheit = kein Ja.
Einverständnis heißt: Die Person sagt oder zeigt klar, dass sie das möchte. Nicht: Sie hat nicht laut genug Nein geschrien.
Was das mit Stickern zu tun hat
Wir haben bewusst dieses Thema gewählt, weil es direkt zu unserem Produkt passt — und weil wir nicht so tun wollen, als wäre das alles harmlos.
Ein Sticker auf dem eigenen Koffer: Statement, Humor, Persönlichkeit.
Ein Sticker, den du jemandem ungefragt auf den Körper klebst: Übergriff. Punkt.
Der physische Kontakt, das Anfassen, das Näherkommen — das ist das eigentliche Problem. Der Sticker ist nur der Vorwand.
Für alle, die gerade mit Freunden nach Malle fahren
Ihr werdet eine geile Zeit haben. Das wünschen wir euch aufrichtig.
Und ihr könnt dazu beitragen, dass andere auch eine geile Zeit haben:
Kleber gerne auf eigene Sachen. Auf Koffer, auf Wasserflaschen, auf Helme, auf Türen, auf alles was dir gehört oder explizit angeboten wird.
Fragt, bevor ihr irgendwas an jemand anderem befestigt. „Darf ich dir den hier draufkleben?“ — zwei Sekunden, kein Drama.
Schaut auf eure Gruppe. Wenn einer deiner Leute anfängt, komisch zu werden — sag was. Das ist kein Verrat. Das ist Freundschaft.
Meldet Übergriffe. Auf Malle gibt’s Hotlines, lokale Anlaufstellen, und eure Reisebegleitung. Schaut nicht weg, weil „Urlaub ist Urlaub“.
Wir stehen dafür — und deshalb schreiben wir das hier
MalleVibe ist eine Sticker-Brand. Wir hätten diesen Text auch weglassen können.
Wir tun es trotzdem, weil wir wissen, für wen wir produzieren. Für JGA-Gruppen, die das Abenteuer ihres Lebens feiern. Für Freundesgruppen, die zwei Wochen Sommer verdient haben. Für Menschen, die Humor lieben und gleichzeitig wissen, wo die Grenze ist.
Respekt gehört zur Party. Immer.
Häufige Fragen
Darf man Mallorca-Sticker auf fremde Sachen kleben?
Nein. Auf fremde Personen oder ihre Sachen klebt man nichts ohne Einverständnis – egal wie lustig der Sticker ist.
Sind Sticker auf Personen erlaubt?
Nein. Einen Sticker auf eine fremde Person zu kleben ist kein Spaß, sondern ein Übergriff – auch im Urlaub gilt klar: keine Berührung ohne Zustimmung.
Wo darf man Mallorca-Sticker bedenkenlos kleben?
Auf eigenen Sachen: Koffer, Crew-Shirt, Bauchtasche, eigenes Hotelzimmer (sofern entfernbar), eigenes Bierkönig-Eimer. Im Zweifel: lieber fragen.
Was tun, wenn jemand ungewollt einen Sticker bekommt?
Den Sticker entfernen, sich aufrichtig entschuldigen, Abstand wahren. Und für die Zukunft: vorher fragen oder einfach nicht aufkleben.
Wofür stehen MalleVibe-Sticker?
Gute Laune, Gruppenidentität und Urlaubshumor – für Menschen, die Spaß lieben und gleichzeitig wissen, wo die Grenze liegt.